Freiwilligendienste







Erfahrungsberichte


Mein Bundesfreiwilligendienst in Deutschland im Deutsch-Chinesischen Kindergarten Hamburg

fangfang



Guten Tag!

Ich heiße Fangfang Xu, bin 19 Jahre alt und komme aus Foshan, einer Stadt in der Provinz Guangdong in China. Dort arbeite ich als Erzieherin im Sunshine Kindergarten. Seit Februar 2016 nehme ich am Bundesfreiwilligendienst teil und arbeite als Freiwillige im Deutsch-Chinesischen Kindergarten Hamburg. Ich freue mich sehr, zu dieser großen Familie gehören zu dürfen! So habe ich viele Gelegenheiten, um neue Kollegen und Freunde kennenzulernen.

Dem Leser ist bestimmt bekannt, dass die PEDIA gemeinnützige Bildung International GmbH in Hamburg seit 2014 eine enge und freundschaftliche Beziehung mit dem Sunshine Kindergarten in Foshan unterhält und, dass die beiden Träger langfristige Kooperationspartner über internationale Grenzen hinweg sind. Über Eigeninitiative und Bewerbungsgespräche bei beiden Seiten bin ich in die engere Auswahl gekommen, im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes, als zweite Lehrkraft des Sunshine Kindergartens ein Jahr im Deutsch-Chinesischen Kindergarten Hamburg den Bildungsaustausch voranzutreiben.

Während der Vorbereitung der erforderlichen Unterlagen unterstützten mich neben Familie und Freunden, sowohl die Leitung des Sunshine Kindergartens, als auch die Kollegen des Deutsch-Chinesischen Kindergartens, wofür ich sehr dankbar bin.
Als ich dann im Deutsch-Chinesischen Kindergarten Hamburg ankam, bekam ich eine ausführliche Einführung von den Kollegen. Mir fiel auf, dass es im Kindergarten verschiedene Interessensecken gibt, wie die Kinderküche, eine Ecke mit Bauklötze, eine Bücherecke, einen Bereich zum Forschen und Experimente u.v.m. Die Kinder können selbstständig spielen und dürfen sich ihre Spielkameraden selbst auswählen.

Vor den Kindern packte ich das Gastgeschenk vom Sunshine Kindergarten aus: Wir haben für den Deutsch-Chinesischen Kindergarten traditionell chinesische Kleidung und schöne Ballett-Tutus vorbereitet! Die Kinder haben sich die Kostüme schnell übergezogen – wie süß sie danach aussahen! Am nächsten Morgen begann mein erster richtiger Arbeitstag in der Goldfischgruppe, einer Krippengruppe mit Kindern unter 3 Jahren.

Wir frühstücken gemeinsam mit den Kindern, wobei einige Kinder sich sofort mit an den Tisch setzen sobald sie ankommen und andere erst noch mit Puppen oder Bauklötzen spielt. Wenn die Kinder satt sind oder nicht essen wollen, dürfen sie stets das spielen, was sie möchten. Einige Kinder sind zwar erst ein oder zwei Jahre alt, aber nicht zu unterschätzen! Auch wenn sie sich beim Frühstück das Gesicht mit Brot und Marmelade beschmieren, räumen sie immer brav nach dem Essen ihren Teller auf den Essenswagen. Nach dem Frühstück gibt es den Morgenkreis, in dem wir gemeinsam singen. Anschließend findet ein Angebot für die Kinder statt oder sie suchen sich etwas zum Spielen aus. Bereits im Freispiel fängt das Lernen heimlich an, von Spielkamerad suchen über Umgang mit Zurückweisung, bis hin zum friedlichen Spiel mit mehreren Kindern. Die Kinder lernen darin das gesellschaftliche Miteinander.

Im Kindergarten gibt es die Regel: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Wer als erstes mit einem Spielzeug spielt, darf es solange behalten, wie er will. Andere müssen sich in Geduld üben und dürfen das Spielzeug nicht einfach für sich beanspruchen. Das Konzept des Deutsch-Chinesischen Kindergartens beinhaltet nicht das Hauptziel, wie viele chinesische Zeichen gelernt werden müssen oder bis wie viel gezählt werden kann, sondern die ganzheitliche Entwicklung von Basisfähigkeiten. Von klein auf bekommen die Kinder gesellschaftliche Normen und Wertvorstellungen vermittelt, z.B. jemanden während seiner Rede nicht zu unterbrechen. Dieses Konzept erinnert mich an den Ausspruch meiner Kita-Leitung im Sunshine Kindergarten, Frau Xiao: Man lernt nie zu schwimmen, wenn man nur am Ufer steht. Dafür muss man schon ins Wasser gehen.

Dies sind bloß einige Gedanken und ein kleiner Teil von dem, was ich hier jeden Tag erlebe und mich beeindruckt. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei den Kollegen bedanken, die mich tagtäglich mit vollem Arbeitseifer begleiten und von denen ich jeden Tag so viel lerne. Ich hoffe, dass ich in diesem Jahr im Deutsch-Chinesischen Kindergarten noch mehr über frühkindliche Erziehung und die hiesige Kultur lernen kann, damit ich das Gelernte im Sunshine Kindergarten teilen kann, um den Bildungsaustausch in der frühkindlichen Pädagogik voranzutreiben.

Fangfang Xu



Mein freiwilliges, soziales Jahr in Deutschland im Deutsch-Chinesischen Kindergarten Hamburg

jiayu


Hallo,
mein Name ist Jiayu Lin (Karry), ich bin 24 Jahre alt und komme aus Guangdong in China. Seit Feb. 2015 mache ich mein freiwilliges, soziales Jahr im Deutsch-Chinesischen Kindergarten Hamburg. Meine neue Arbeit gefällt mir sehr.

Vor dem Vorstellungsgespräch
Ich bin eine Erzieherin vom Sunshine Kindergarten in China Guangdong, dort habe ich zwei Jahre gearbeitet. Seit 2013 besteht die Partnerschaft zwischen dem Sunshine Kindergarten und dem Deutsch-Chinesischen Kindergarten Hamburg. Beide Kindergärten haben sehr engen Kontakt miteinander, z.B. im Erfahrungsaustausch zwischen den Mitarbeitern und mehrmals im Jahr schicken sich die Kinder gegenseitig Post zu. So können die Kinder vom anderen Kindergarten erfahren was in dem anderen Land gerade gemacht wird. Der Geschäftsführer vom Deutsch-Chinesischen Kindergarten Herr Stefan Hensel war auch schon zweimal in China gewesen um unseren Kindergarten zu besuchen. Seit 2014 besteht die Möglichkeit, das Erzieher/in aus dem Sunshine Kindergarten in China an einem Austauschprogramm teilnehmen und so neue Erfahrungen in Deutschland machen können. Ich freue mich sehr darüber, dass ich als Austauscherzieherin im Deutsch-Chinesischen Kindergarten Hamburg arbeiten darf und schätze diese Chance sehr.

Nach der Zusage
Beim Visumantrag und bei der Flugbuchung haben mir die Kollegen vom Deutsch-Chinesischen Kindergarten sehr geholfen. Als ich in Hamburg angekommen bin, hat eine chinesische Kollegin mich vom Flughafen abgeholt und ist mit mir zu meiner Wohnung gefahren, diese hat der Kindergartenträger Pedia für mich organisiert.

Die Arbeit im Deutsch-Chinesischen Kindergarten
Ich arbeite mit einer deutschen Erzieherin zusammen in der Krippengruppe. Die Organisation eines deutschen Kindergartens ist ganz anderes als die eines chinesischen. Wenn ich Schwierigkeiten bei der Arbeit habe, helfen mir die Kollegen sehr gerne. Deswegen habe ich mich auch schnell an die Arbeit hier gewöhnt. Genau wegen den Unterschieden zwischen den deutschen und dem chinesischem Kindergartensystem können wir voneinander lernen, und dadurch die Erziehungsmethoden verbessern. Ich genieße vom tiefsten Herzen die Zeit mit den Kindern und bin auch gerne ein Teil ihrer Freude.
Ein Tag im Kindergarten fängt für mich um 8 Uhr an. Die Kinder treffen langsam hintereinander ein und frühstücken zusammen. Dann ist der Morgenkreis dran. Wir singen zusammen deutsche und chinesische Kinderlieder. Ich bringe auch den Kindern die Lieder aus meinem chinesischen Kindergarten bei. Die Kinder freuen sich sehr darüber.
Nach dem Morgenkreis bieten wir verschiedene Angebote an. Jeder Erzieher/in ist verantwortlich für sein eigenes Angebot. Zum Beispiel bieten wir Kindertanz, Englisch,
Kong Fu, Go oder auch Schach an. Die Kinder lernen sehr viel beim Spielen und entwickeln somit ihre späteren Hobbys. Ich bin für den Kindertanz zuständig. Die teilnehmenden Kinder sind etwas älter. Die Inhalte sind Tanzen, Theater und Moderation. Vor den Sommerferien gibt es im Kindergarten ein Sommerfest, da werden die Kinder ihren Eltern ihre eingeübten Stücke präsentieren. Wenn das Wetter gut ist, gehen wir auch mit den Kindern auf den Spielplatz oder besichtigen z.B. Museen oder den Flughafen Hamburg.
Um 11:30 Uhr ist das Mittagessen. Das Essen ist hier sehr sicher, weil die Kinder bei uns nur Bio-Lebensmittel bekommen. Nach dem Mittagessen ist Schlafenszeit. Nach dem Schlafen lese ich mit den Kindern oder spielen wir zusammen. Dann ist der Tag im Kindergarten auch schon zu Ende.
Alle Kollegen arbeiten hier mit ihren Herzen und lieben ihren Beruf. Ich freue mich sehr eine von ihnen sein zu dürfen. Gleichzeitig, als eine freiwillige Mitarbeiterin, schätze ich die Unterstützung durch meine Kollegen sehr. Für mich wird die Miete bezahlt und außerdem erhalte ich einen monatlichen Zuschuss. Ich bin sehr dankbar für die Chance hier arbeiten zu dürfen und für alles, was meine Kollegen für mich tun.

Jiayu Lin




Mein freiwilliges, soziales Jahr in Deutschland im Deutsch-Chinesischen Kindergarten Hamburg

naomi


Ni hao und hallo,
mein Name ist Zhaohao Nian, aber ich werde auch Naomi genannt. Ich bin 21 Jahre alt und komme aus Henan in China.
Seit September 2013 bin ich in Hamburg und mache mein freiwilliges, soziales Jahr im Deutsch-Chinesischen Kindergarten. Ich fühle mich hier sehr wohl und aufgenommen – wie in einer Familie.
Gerne möchte ich davon berichten wie ich zu dieser Stelle gekommen bin und was ich auf diesem Weg alles erlebt habe.

Vor dem Vorstellungsgespräch
In Shanghai habe ich in Teilzeit in einem Chinesisch-Französischen Kindergarten gearbeitet. Parallel dazu machte ich meine Ausbildung an der Universität zur frühkindlichen Erzieherin. In den Fächern frühkindlichem Klavierunterricht, Gesang mit Kindern, Kunst für Kinder und Kindertanz habe ich meinen Abschluss gemacht.
Im April 2013 bin ich im Internet auf das Stellenangebot des Deutsch-Chinesischen Kindergartens gestoßen. Zuerst konnte ich es gar nicht glauben, denn ich hatte zuvor noch nie gehört, dass es in Deutschland einen Chinesischen Kindergarten gibt.
Also recherchierte ich weiter im Internet und sammelte mehr Informationen über den Deutsch-Chinesischen Kindergarten und über das freiwillige, soziale Jahr in Deutschland.
Ich war sehr gespannt und aufgeregt und habe sofort meine Bewerbung los geschickt. Der Gedanke nach Deutschland zu gehen, um dort vielfältige Erfahrungen in frühkindlicher Erziehung zu sammeln, gefiel mir sehr gut!
Eine Woche später wurde ich tatsächlich zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Das Interview fand in der Lobby des Hotels „Central Hall“ statt. Herr Hensel, Geschäftsführer der Pedia gGmbH führte das Gespräch mit mir auf Englisch. Ich war sehr aufgeregt – doch nach drei Tagen bekam ich die Antwort, dass ich die Stelle bekommen habe! Die Freude darüber war unglaublich groß.

Nach der Zusage
Die Mitarbeiter aus dem Deutsch-Chinesischen Kindergarten haben sofort Kontakt zu mir aufgenommen. Ich war sehr beruhigt darüber, dass ich mich nicht alleine um alle Dokumente und Visumangelegenheiten kümmern muss. Ich habe sehr viel Unterstützung erfahren. Meine künftigen Kollegen halfen mir immer sehr geduldig bei allen Fragen und gaben mir detaillierte Auskunft über alle Themen, die mich beschäftigten.
Nach ca. einem Monat habe ich mein Visum erhalten. Endlich konnte es losgehen! Die Kollegen aus dem Deutsch-Chinesischen Kindergarten buchten mir ein Flugticket. Auch gaben sie mir hilfreiche Tipps welche Sachen und Kleider ich in Deutschland am besten brauchen werde.
Eine Kollegin aus dem Deutsch-Chinesischen Kindergarten holte mich vom Flughafen ab und zeigte mir die Wohnung, die auch von der Firma organisiert wurde. Ich war allen so sehr dankbar, dass sie sich so gut um mich kümmerten und mich so unterstützten.

Die Arbeit im Deutsch-Chinesischen Kindergarten
Gemeinsam mit einer deutschen Erzieherin arbeite ich in der Krippengruppe. Dort sind 10 Kinder im Alter zwischen 0 und drei Jahre. Die Arbeit mit den Kleinen macht mir sehr viel Spaß. Vor allem ist es für mich toll zu sehen was für Fortschritte die Kinder machen. Einer meiner Aufgaben ist es den Kindern chinesisch beizubringen. Ich singe sehr viel mit den Kindern z.B. brachte ich ihnen das Lied „Jasmin“ bei und sie singen es sogar zu Hause ihren Eltern vor. Auch unterstütze ich die Kinder z.B. beim Essen oder beim Laufen lernen.
Morgens um acht kommen die Kinder in den Kindergarten. Wir frühstücken immer alle gemeinsam – hier wird sehr auf gesundes Frühstück geachtet. Das gefällt mir gut und ich denke, dass es die Kinder in ihrer Entwicklung zusätzlich unterstützt. Nach dem Frühstück wickeln wir die Kinder und dann machen wir einen gemeinsamen Morgenkreis.
Wir singen viele Lieder mit den Kindern, meistens machen wir Bewegungen dazu, damit die Kinder die Wörter besser verstehen lernen. Es ist so schön zu sehen, dass die Kinder Spaß haben und gleichzeitig spielerisch lernen. Nach dem Morgenkreis machen wir verschiedene Aktionen z.B. malen oder gestalten, Bewegungsspiele im Sportraum oder wir gehen auf den Spielplatz.
Um halb zwölf gibt es Mittagessen und danach gehen die Kinder schlafen. Nach dem Mittagsschlaf spielen wir mit den Kindern z.B. puzzeln oder Bücher lesen. Ab 16.00 Uhr werden dann die Kinder abgeholt.
Im Deutsch-Chinesischen Kindergarten gibt es einen Wochenplan – jeder pädagogische Mitarbeiter hat sein festes Angebot z.B. Kalligraphie, Tai Chi oder Go. Ich habe den Tanzkurs übernommen und bringe den Kindern chinesisches Tanzen bei. Eine tolle Aufgabe, die mir und den Kindern viel Spaß macht.
Rückblickend gesehen bin ich sehr froh, dass ich so viel Unterstützung von Pedia und den Kollegen aus dem Deutsch-Chinesischen Kindergarten erfahren habe. Bei den Visumangelegenheiten, Bezahlung und Buchung des Fluges wurde mir sehr viel geholfen. Auch wird die Miete meiner Wohnung bezahlt und zusätzlich dazu bekomme ich noch ein Taschengeld von 400 €.
Ich kann von Herzen sagen, dass ich sehr glücklich bin, dass ich diese Chance bekommen habe. Alle Kollegen sind sehr engagiert und arbeiten alle sehr gut zusammen. Auch ist es ein sehr harmonisches und demokratisches Team – jeder hilft jedem. Ich bin glücklich in dieser warmen Atmosphäre zu arbeiten.

Danke für alles!



Informationen über Freiwilligendienste in unseren Einrichtungen

Freiwilliges Engagement lohnt sich für Alle und ist gerade auch für die Engagierten ein großer persönlicher Gewinn: Junge Menschen sammeln praktische Erfahrungen und Kenntnisse und erhalten erste Einblicke in die Berufswelt. Auch als Einsatzstelle profitieren wir von engagierter Unterstützung durch Freiwillige: Sie bringen frischen Wind und Anstöße von Außen in die Einrichtung.

Der Freiwilligendienst in den Einrichtungen der PEDIA ist ein Angebot an junge Menschen, sich außerhalb von Beruf und Schule in Bereichen wie Erziehung und Integration für das Allgemeinwohl zu engagieren, und bietet die Möglichkeit der beruflichen Orientierung.

Wir unterstützen und fördern Ihr Engagement entweder im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres oder des Bundesfreiwilligendienstes.

Freiwillige erhalten während ihres Dienstes ein Taschengeld; Unterkunft und Verpflegung können gestellt bzw. durch Geldersatzleistungen erstattet werden. Es besteht grundsätzlich Anspruch auf Kindergeld und alle daran geknüpften staatlichen und tariflichen Folgeleistungen. Freiwillige sind zudem grundsätzlich gesetzlich sozialversichert. Die Beiträge für die Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen-, Renten- und Unfallversicherung leisten die Träger bzw. die Einsatzstellen. Die Zeit des Dienstes wird bei der Altersvorsorge angerechnet. Die Freiwilligen erhalten nach Abschluss ihres Einsatzes nicht nur eine Bescheinigung über den geleisteten Dienst, sondern ein qualifiziertes Zeugnis über den Zeitraum ihres Engagements, ihre Tätigkeiten und Leistungen.

Auch Ausländerinnen und Ausländer können am BFD und FSJ teilnehmen (sog. „incoming“). Voraussetzung ist, dass sie über einen Aufenthaltstitel verfügen, der sie zur Erwerbstätigkeit berechtigt. Freiwilligen aus dem Ausland kann grundsätzlich auch speziell für die Teilnahme am Freiwilligendienst eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden.



Arten der möglichen Freiwilligendienste bei der PEDIA



BFD – Bundesfreiwilligendienst


Der neue Bundesfreiwilligendienst ist offen für alle – über alle Generationen hinweg. Einzige Voraussetzung ist die Erfüllung der Vollzeitschulpflicht. Das schafft neue Chancen und Perspektiven auch für Menschen, die älter als 27 Jahre sind. Sie erhalten die Möglichkeit, freiwilliges Engagement sinnvoll in ihr Leben zu integrieren.

Die Einsatzdauer beträgt 6 bis 18 Monate (in Ausnahmefällen 24 Monate). Der BFD wird bis zu einem Alter von 27 Jahren grundsätzlich in Vollzeit geleistet.

Der Freiwilligendienst darf nicht innerhalb einer Berufsausbildung ausgeübt werden; er muss ohne Erwerbsabsicht geleistet werden. Ein Schulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht erforderlich.


FSJ – Freiwilliges Soziales Jahr


Das FSJ ist ein Angebot speziell für junge Menschen bis 27 Jahre. Es bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Talente und Fähigkeiten zu erkennen und zu erproben. Unter fachlicher Anleitung und mit pädagogischer Begleitung können sich die jungen Freiwilligen weiterentwickeln und dabei auch herausfinden, welche Ausbildung und welcher spätere Beruf für sie richtig ist.

Der Einsatz im FSJ dauert in der Regel ein Jahr, mindestens jedoch sechs und höchstens 18 Monate. Er kann im Rahmen eines besonderen pädagogischen Konzeptes auf maximal 24 Monate verlängert werden. Das FSJ wird grundsätzlich in Vollzeit geleistet



Weitere Informationen zu Freiwilligendiensten enthält die Broschüre des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
„Zeit, das Richtige zu tun. Freiwillig engagiert in Deutschland - Bundesfreiwilligendienst, Freiwilliges Soziales Jahr, Freiwilliges Ökologisches Jahr“




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xue = Lernen

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yue = Freude / Musik

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you = Freundschaft

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